Werde Teil einer Gemeinschaft, in der Wertschätzung, Vertrauen und Engagement zählen.
Du möchtest mit deiner Arbeit etwas bewirken? Dann werde Teil unseres Teams des St. Rochus-Hospitals Telgte – einer der traditionsreichsten psychiatrischen Fachkliniken Westfalens. Seit über 175 Jahren setzen wir uns mit Herz und Kompetenz für das Wohl unserer Patient:innen ein. Bei uns kannst du deine Stärken entfalten und gemeinsam mit engagierten Kolleginnen und Kollegen einen sinnvollen Beitrag leisten.
Von psychiatrischer Pflege, über therapeutische Berufe bis hin zu Service, Küche und Technik bieten wir vielfältige Einsatzmöglichkeiten.
Klingt interessant? Lerne unsere Arbeitsbereiche und unsere Kultur kennen oder bewirb dich direkt!
Ob in der Küche, Reinigung, Technik, Hauswirtschaft oder im handwerklichen Bereich – du sorgst dafür, dass unser Klinikalltag reibungslos funktioniert. Im St. Rochus-Hospital erwarten dich sichere Arbeitsplätze mit langfristigen Perspektiven und ein wertschätzendes Umfeld, in dem dein Beitrag zählt.
Begleite unsere Patient:innen und Bewohner:innen mit Einfühlungsvermögen und Engagement. Wir bieten vielfältige Jobangebote in der Sozialpädagogik, Psychotherapie, Bewegungs- oder Ergotherapie. Bei uns findest du ein spannendes Aufgabengebiet und die Möglichkeit, eigene Ideen einzubringen.
In der Verwaltung des St. Rochus-Hospitals sorgst du dafür, dass auch im Hintergrund alles reibungslos funktioniert – ob in der Buchhaltung, Personalabteilung, Patientenanmeldung oder anderen Bereichen. Dein Organisationstalent und Engagement sind bei uns gefragt und werden wertgeschätzt.
Deshalb St. Rochus-Hospital
Im St. Rochus-Hospital zu arbeiten bedeutet, Teil einer Gemeinschaft zu werden. Denn unsere moderne Fachklinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik zeichnet sich durch eine familiäre Atmosphäre aus. Trotz der Größe unseres Hauses schaffen wir ein persönliches Arbeitsumfeld.
Wir leben christliche und franziskanische Werte wie Wertschätzung, Offenheit und Vertrauen. Diese Grundsätze prägen unseren Umgang miteinander und sorgen für ein respektvolles, unterstützendes Arbeitsklima. Unsere Mitarbeitenden profitieren von umfangreichen Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten, einer fairen Vergütung nach AVR sowie attraktiven Zusatzleistungen wie betrieblicher Altersvorsorge, Jobrad und vielfältigen Gesundheitsangeboten.
Im St. Rochus-Hospital fördern wir eine offene, wertschätzende Teamkultur und bieten Raum für persönliche Entwicklung. Gemeinsam gestalten wir die Zukunft der psychiatrischen Versorgung in einer Region mit hoher Lebensqualität. Werden Sie Teil unseres engagierten Teams und erleben Sie, wie erfüllend und sinnstiftend Arbeit in einem Umfeld sein kann, in dem jeder Einzelne zählt.
Werde Teil unserer Gemeinschaft und gestalte deine Zukunft mit uns – weil unser Tun zählt!
Werte und Unternehmenskultur sind für uns keine Theorie, sondern gelebte Praxis.
Inspiriert vom Heiligen Franziskus und von unserem Team entwickelt,
prägen sie unseren täglichen Umgang miteinander und durchdringen unsere gesamte Arbeit.
Wir handeln verantwortungsbewusst, selbstbestimmt und können uns aufeinander verlassen.
Wir sind achtsam im Umgang mit uns selbst und anderen und unterstützen uns gegenseitig.
Wir sind offen für alle und gehen wertschätzend und respektvoll miteinander um.
Mit deinem Engagement machst du den Unterschied und leistest einen entscheidenden Beitrag für das Wohl der Menschen in deiner Umgebung.
Wir bieten dir reichlich Perspektiven: Im gesamten Einrichtungsverbund erwarten dich vielfältige Aufstiegs- und Entwicklungsmöglichkeiten.
Erweitere mit unseren hervorragenden Fort- und Weiterbildungsangeboten dein Wissen und entwickle dich fachlich und persönlich weiter. Für fünf Arbeitstage im Jahr stellen wir dich gerne frei!
Du erhältst eine faire und marktgerechte Vergütung nach dem Caritas-Tarif (AVR) - inklusive anlagenspezifischer Zulagen und automatischer Gehaltssteigerungen.
Zusätzlich zu deinem Gehalt bieten wir dir eine betriebliche Altersvorsorge: Jeden Monat zahlen wir 6 % deines zusatzversorgungspflichtigen Einkommens in die Katholische Zusatzversorgungskasse ein. Dein eigener Beitrag beträgt nur 0,4 %.
Reichlich Zeit, zu entspannen und Energie zu tanken. Und einen extra Tag schenken wir dir bei besonderen Anlässen wie Geburt oder Hochzeit.
Stärke dein seelisches Wohlbefinden bei mehrtägigen Exerzitien. Natürlich stellen wir dich dafür gerne frei!
„Die Vielfalt macht es aus: Unsere Patientinnen und Patienten sind so unterschiedlich, und genauso vielfältig ist auch unser Pflegepersonal. Das bereichert die Arbeit jeden Tag aufs Neue.“
Michael
Pflegefachkraft
„Bei uns im St. Rochus-Hospital wird die Zusammenarbeit im multiprofessionellen Team wirklich gelebt. Es findet ein enger Austausch zwischen den Berufsgruppen statt und gerade für uns im Sozialdienst auch mit zahlreichen externen Stellen.“
Jürgen
Sozialarbeiter
„Was die Arbeit hier besonders macht, ist das starke Teamgefühl und die flachen Hierarchien. Wir arbeiten eng zusammen und unterstützen uns gegenseitig – das ist wirklich etwas Besonderes.“
Phillip
Pflegefachkraft
„Hier herrscht eine Offenes-Ohr-Kultur. Das heißt, ich kann jederzeit zu meiner Vorgesetzten gehen, mit ihr Herausforderungen besprechen und gemeinsam – auch mit dem Team – eine Lösung finden.“
Marie
Personalabteilung
„Für mich ist an meiner Arbeit besonders, dass man sehr nah am Menschen ist und das St. Rochus-Hospital bietet einen guten Rahmen dafür, die bestmögliche Versorgung für den Menschen zu ermöglichen.“
Lara
Ergotherapeutin
„Wir arbeiten hauptsächlich mit frischen regionalen Produkten, haben geregelte Arbeitszeiten und jede zweite Woche am Freitag, Samstag und Sonntag frei. Außerdem kommt man mit vielen Menschen in Gesprächen zusammen. Das macht einfach Spaß.“
Stefan
Koch
Wohnstift + Wohnpark St. Clemens
Telgte
Elisabeth-Tombrock-Haus
Ahlen
St. Ludgerus-Haus
Lüdinghausen
St. Rochus Hospital
Telgte
Tagesklinik Ahlen
Ahlen
Tagesklinik Warendorf
Warendorf
St. Nikolaus GmbH
Telgte
Bäckerei Bahnhofstraße
Telgte
Café Clemens
Telgte
Café Franz
Telgte
Ambulant Betreutes Wohnen
Warendorf
St. Christophorus Ambulante Pflege
Telgte
Mit einer über 175-jährigen Geschichte zählt das St. Rochus-Hospital Telgte zu den traditionsreichsten psychiatrischen Fachkliniken Westfalens. 1848 von den Franziskanerinnen von Münster St. Mauritz gegründet, ist heute die St. Franziskus-Stiftung Münster Trägerin des Hauses. Als moderne Fachklinik für Psychiatrie und Psychotherapie bieten wir mit 291 Betten umfassende stationäre Behandlungsmöglichkeiten für Erwachsene mit sämtlichen psychischen Erkrankungen. Über 800 engagierte Mitarbeitende aus den Bereichen Pflege, Medizin, Therapie, Sozialdienst, Verwaltung, Küche, Service und Technik setzen sich täglich für das Wohl unserer Patient:innen und Bewohner:innen ein.
Ergänzt wird unser Angebot durch einen eigenständigen Wohnbereich für chronisch psychisch erkrankte Menschen, das Ambulant Betreute Wohnen, zwei Tageskliniken, eine Tagesstätte sowie einen Integrationsfachdienst zur beruflichen Wiedereingliederung. Zur St. Rochus-Hospital GmbH gehören zudem die Tochtergesellschaften St. Clemens GmbH (Altenhilfe), St. Nikolaus GmbH (Inklusionsbetriebe) und St. Christophorus GmbH (Ambulanter Pflegedienst).



Telgte überzeugt als lebenswerte Kleinstadt im Münsterland mit einer historischen Altstadt und der bekannten Wallfahrtskapelle. Familien profitieren von mehreren Grundschulen und zwei weiterführenden Schulen, die eine wohnortnahe Bildung für Kinder und Jugendliche ermöglichen. Die medizinische Versorgung ist durch zahlreiche Haus- und Fachärzte sichergestellt. Einkaufsmöglichkeiten, Kindergärten sowie ein vielfältiges Sport- und Freizeitangebot sorgen für eine hohe Lebensqualität.
Das ganze Jahr über bereichern kulturelle Veranstaltungen das Stadtleben und schaffen eine lebendige Gemeinschaft. Die naturnahe Umgebung mit dem Naturschutzgebiet Emsaue lädt zu Erholung und Aktivitäten im Grünen ein. Dank der guten Anbindung an Münster und Warendorf ist Telgte auch für Pendler attraktiv.
Die Institutsambulanz des St. Rochus-Hospitals bietet Patient:innen mit psychischen Erkrankungen umfassende ambulante Unterstützung, wenn eine Behandlung durch niedergelassene Fachärzt:innen nicht möglich ist oder nicht ausreicht. Unser multiprofessionelles Team – bestehend aus Ärzt:innen, Psycholog:innen, Fachpflegekräften, Sozialarbeiter:innen sowie Ergo- und Bewegungstherapeut:innen – begleitet Betroffene individuell und engagiert. Ziel ist es, auch in schwierigen Situationen eine kompetente und kontinuierliche Versorgung sicherzustellen.
In der Tagesklinik Ahlen des St. Rochus-Hospitals arbeitest du in einem engagierten, multiprofessionellen Team und begleitest Erwachsene mit vielfältigen psychischen Erkrankungen – von Depressionen und Angsterkrankungen über akute Krisen bis hin zu Verhaltens- und Persönlichkeitsstörungen sowie Psychosen. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Behandlung älterer Menschen im seniorentagesklinischen Bereich. Die tagesklinische Versorgung ermöglicht es dir, Patient:innen intensiv zu unterstützen, wenn eine ambulante Behandlung nicht mehr ausreicht, aber keine vollstationäre Aufnahme erforderlich ist.
In der Tagesklinik des St. Rochus-Hospitals hast du die Möglichkeit, Menschen mit psychischen Erkrankungen in ihrem gewohnten Umfeld professionell zu begleiten. Unter ärztlicher Leitung arbeitest du gemeinsam mit einem interdisziplinären Team aus Ärzt:innen, Psycholog:innen, Sozialarbeiter:innen, Fachpflegekräften sowie Ergo- und Bewegungstherapeut:innen. Gemeinsam entwickelt ihr individuelle Therapiepläne, die auf die vielfältigen Ursachen und Bedürfnisse der Patient:innen eingehen. Das Behandlungsspektrum reicht von Depressionen und Psychosen über Angst- und Persönlichkeitsstörungen bis hin zu posttraumatischen Belastungsstörungen, psychosomatischen Beschwerden und akuten Lebenskrisen.
Starte deine berufliche Zukunft in einem Umfeld, das Sinn stiftet und Perspektiven bietet. Im St. Rochus-Hospital bist du von Anfang an Teil des Teams und übernimmst Verantwortung. Unsere erfahrenen Ausbilder:innen und Praxisanleiter:innen begleiten dich Schritt für Schritt und sorgen dafür, dass du fachlich und persönlich wachsen kannst. Dich erwarten ein respektvolles Miteinander, vielfältige Aufgaben, zahlreiche Möglichkeiten zur Weiterbildung und eine starke Gemeinschaft. So gelingt dir der perfekte Einstieg ins Berufsleben!
Du möchtest einen Beruf mit Sinn und Perspektive ergreifen? Dann starte deine Ausbildung zur Pflegefachfrau bzw. zum Pflegefachmann am St. Rochus-Hospital! Gemeinsam mit der Franziskus Gesundheitsakademie Münster bieten wir dir eine fundierte, dreijährige Ausbildung, die Theorie und Praxis optimal miteinander verbindet.
Deine Ausbildung beginnt jährlich am 1. April, 1. August oder 1. Oktober und findet im Blocksystem statt. Den theoretischen Unterricht erhältst du an der Franziskus Gesundheitsakademie Münster, wo dir alle relevanten Themenfelder der Pflege modulartig vermittelt werden. Die praktische Ausbildung absolvierst du überwiegend im St. Rochus-Hospital Telgte – ergänzt durch spannende Einsätze im St. Franziskus-Hospital Münster sowie in weiteren Bereichen wie der ambulanten und Langzeitpflege.
Unsere erfahrenen Praxisanleiter:innen unterstützen dich dabei, eigenverantwortlich Praxiserfahrungen zu sammeln und deine Fähigkeiten gezielt weiterzuentwickeln. So kannst du Schritt für Schritt Verantwortung übernehmen und wirst gleichzeitig fachlich und persönlich bestens betreut. So bereitet dich eine Ausbildung bei uns optimal auf deine berufliche Zukunft vor.
Werde Teil unseres engagierten Teams und gestalte die Zukunft der Pflege aktiv mit! Bewirb dich jederzeit bei uns – für einen Beruf, der wirklich zählt und dir zahlreiche Entwicklungsmöglichkeiten bietet. Wir freuen uns auf dich!
Du interessierst dich für eine abwechslungsreiche Ausbildung im Gesundheitswesen, bei der du organisatorisches Talent und soziale Kompetenz verbinden kannst? Dann ist die Ausbildung zur Kauffrau oder zum Kaufmann im Gesundheitswesen im St. Rochus-Hospital Telgte genau das Richtige für dich!
Bei uns lernst du, wie eine moderne psychiatrische Klinik im Hintergrund funktioniert – und wirst dabei zu einem wichtigen Teil des Teams. Ob in der Patientenaufnahme, im Einkauf, in der Personalabteilung oder im Rechnungswesen: Du sammelst umfassende Erfahrungen für dein späteres Berufsleben. Du prüfst und bearbeitest Rechnungen, unterstützt bei der Abrechnung von Leistungen und organisierst Abläufe mit vielen Beteiligten – von Patient:innen über Pflegekräfte bis hin zu externen Partner:innen.
Die Ausbildung startet jedes Jahr zum 1. August und dauert drei Jahre. Deine Praxisphasen verbringst du direkt bei uns im St. Rochus-Hospital Telgte, den theoretischen Teil absolvierst du an zwei Tagen pro Woche am Hansa Berufskolleg in Münster.
Wenn du Lust auf einen Beruf mit Verantwortung und Zukunft hast, gerne im Team arbeitest und dich für kaufmännische Prozesse im Gesundheitswesen interessierst, dann bewirb dich bei uns – wir freuen uns auf dich!
Ob Praktikum, Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) oder Bundesfreiwilligendienst (BFD) – im St. Rochus-Hospital kannst du erste Einblicke in das Gesundheitswesen gewinnen. Du arbeitest an der Seite erfahrener Fachkräfte und erlebst den abwechslungsreichen Alltag in unserem Haus. Diese Praxiserfahrungen sind eine wertvolle Orientierung, wenn du eine berufliche Laufbahn im Pflege- oder Sozialbereich in Erwägung ziehst.
Du hast Fragen zur Bewerbung oder zum Bewerbungsprozess? Wir haben die Antworten. Deine Frage ist nicht dabei?
Dann nimm gerne Kontakt mit uns auf!
Deine personenbezogenen Daten werden von uns nur so lange aufbewahrt, wie sie für die Bearbeitung deiner Bewerbung benötigt werden. Kommt es nicht zu einer Einstellung, bleiben deine Daten höchstens sechs Monate gespeichert – etwa, falls du Ansprüche geltend machen möchtest. Du hast jederzeit die Möglichkeit, dich bei uns zu melden und deine Zustimmung zur Datenspeicherung zurückzuziehen. Weitere Informationen zum Datenschutz findest du hier in unserer ausführlichen Datenschutzerklärung.
Du kannst dich auf eine Stelle bewerben, solange die entsprechende Anzeige in unserer Stellenbörse online ist. Eine konkrete Bewerbungsfrist ist in der Regel nicht vorgesehen. Wir empfehlen jedoch, deine Bewerbung möglichst zeitnah einzureichen.
Du möchtest Teil unseres Teams werden, findest aber keine passende Stellenausschreibung? Dann freuen wir uns auf deine Initiativbewerbung.
Wir bieten ein breites Spektrum an Fort- und Weiterbildungen an. Darunter Fachweiterbildungen wie die Fachweiterbildung Psychische Gesundheit (2-jährig), Gerontopsychiatrische Fachkraft oder Praxisanleitung. Wir legen außerdem Wert auf die Förderung unserer Führungskräfte. Daher fördern wir gezielt – von der Stationsleitung bis zum ärztlichen Dienst – durch spezielle Programme zur Führungskräfteentwicklung für verschiedene Hierarchieebenen. So unterstützen wir dich dabei, Verantwortung zu übernehmen und deine Karriere aktiv zu gestalten. Darüber hinaus bieten wir auch ethische und spirituelle Angebote zur persönlichen Weiterentwicklung an.
Bei uns in der St. Franziskus-Stiftung Münster treffen franziskanische Werte auf erstklassige medizinische Versorgung. Mit Herz und Hingabe kümmern sich unsere Kollegen und Kolleginnen um das Wohl der uns anvertrauten Menschen und bauen dabei auf ein starkes Team.
St. Rochus-Hospital Telgte GmbH
Am Rochus-Hospital 1
48291 Telgte
„Unser „Advanced Nursing Practice“-Projekt (ANP) ist eine Initiative, die direkt aus dem Pflegeteam heraus entstanden ist und nicht von oben verordnet wurde. Das Ziel von vier erfahrenen, studierten Pflegekräften war es, akademische Kompetenzen in den Pflegealltag zu integrieren, um die Patientenversorgung evidenzbasiert zu verbessern.
Das Besondere: Das ANP-Projektteam arbeitet weiterhin anteilig auf den Stationen, um Bedarfe selbst zu erkennen und zu sehen, an welcher Stelle im System es tatsächlich hakt. Dieses praxisbezogene Vorgehen ist der entscheidende Unterschied zu anderen Ansätzen und wird von der Pflegedirektion ausdrücklich gefördert.
Die von uns identifizierten Probleme bereiten wir mit unserem akademischen Hintergrund lösungsorientiert auf. Unsere Ideen sind also nicht nur theoretisch, sondern auch praxiserprobt. So haben wir uns als Bindeglied zwischen den Stationen, unseren Kolleg:innen auf der Intensivstation, der Pflegefachleitung und dem ärztlichen Team etabliert und gestalten Veränderung aktiv mit.
Die Ergebnisse sind spürbar: Ein zentrales Projekt ist die Prävention von beatmungsassoziierten Pneumonien (VAP). Durch die Zusammenarbeit mit der Krankenhaushygiene konnten wir die Häufigkeit dieser Erkrankungen bereits nachweislich senken. Darüber hinaus haben wir die Praxisanleitung konzeptionell gestärkt und einen strukturierten Onboarding-Tag für neue Mitarbeitende eingeführt. Derzeit erarbeiten wir ein neues Einarbeitungskonzept für die Intensivstationen.
Im Grunde leistet unser Team hier Pionierarbeit. Es geht darum zu erproben, wie wir die Kompetenzen akademisierter Pflegekräfte sinnvoll und dauerhaft in die Versorgungslandschaft integrieren können. Dafür schenkt uns die Klinikleitung viel Vertrauen und die Freiheit, neue Wege zu gehen. So gestalten wir aktiv die Pflege von morgen und bieten eine Perspektive für alle, die mehr bewegen wollen.“
Matthias kam im Jahr 2024 durch das innovative APN-Projekt ins Franziskus Hospital. Als Pflegeexperte APN (M. Sc.), Praxisanleiter und Fachgesundheits- und Krankenpfleger für Intensivpflege und Anästhesie ist er Teil des vierköpfigen Projektteams und gestaltet die Pflegequalität aktiv mit. Parallel dazu erweitert er aktuell seine Expertise in einem zweiten ANP-spezifischen Masterstudium.
Advanced Nursing Practice (ANP) ist ein international etabliertes Konzept, bei dem akademisch qualifizierte Pflegefachpersonen ihre erweiterte Expertise direkt in die Patientenversorgung einbringen. Am Franziskus Hospital nutzen wir diesen Ansatz, um wissenschaftliche Erkenntnisse in die Praxis zu überführen. So verbessern wir evidenzbasiert die Pflegequalität und Patientenversorgung, beispielsweise durch unser VAP-Projekt.
Advanced Practice Nurse (APN) bezeichnet die Pflegefachperson, die dieses Konzept in der Praxis umsetzt. Diese speziell ausgebildeten Fachkräfte tragen dazu bei, die Versorgung der Patienten auf einem hohen professionellen Niveau sicherzustellen.
Dann gestalte sie in einem Team, das dich wertschätzt und Pflege wirksam macht!
„Als unser Personalleiter für das Jobsurfing-Projekt zu uns auf die Station kam, waren wir erst mal ziemlich aufgeregt, aber auch neugierig. Wie würde jemand von außen unsere Arbeit erleben? Wir haben einfach unseren normalen Alltag gezeigt und ihn einfach mit an die Hand genommen. Es war beeindruckend zu sehen, wie überwältigt er von den vielfältigen Aufgaben war.
Das Schönste war: Er hat sofort mitgemacht! Er hat beim Bettenmachen geholfen und wollte wissen, wie man eine Spritze aufzieht. „Ich will mit anpacken“, hat er gesagt. Am Ende des Tages war er überwältigt von allem, was zu unserem Beruf gehört und was wir täglich leisten.
Wir konnten ihm zeigen, dass unser Beruf weit über das alte Bild hinausgeht. Pflege bei uns bedeutet Teamarbeit mit Ärzten, Therapeuten und anderen Berufsgruppen. Wir begleiten Auszubildende, führen Beratungsgespräche und sind für unsere Patienten da – fachlich und menschlich. Als Praxisanleiterin habe ich ihn auch an einem Schülergespräch teilnehmen lassen. „Mein Gott, wie Sie das gemacht haben!“, war sein Kommentar.
Was mich freut: Er hat gesehen, wie vielfältig und schön unser Beruf wirklich ist. Von der medizinischen Versorgung über die Anleitung bis hin zur menschlichen Betreuung – jeder Tag ist anders und bringt neue Situationen.
Es ist ein tolles Gefühl, wenn Menschen, die sonst nicht in der Pflege arbeiten, durch das Jobsurfing wertvolle Einblicke bekommen. So etwas schafft ein neues Verständnis und Wertschätzung für die Pflege. Wer einmal dabei war, sieht unsere Arbeit mit ganz anderen Augen.“
Hasret ist seit ihrer Ausbildung im Jahr 1999 für das Wohl der uns anvertrauten Menschen tätig. Heute ist sie Stationsleiterin in der Neurologie/Geriatrie, Praxisanleiterin und Wundexpertin im St. Elisabeth-Krankenhaus Recklinghausen.
Beim Jobsurfing haben Mitarbeitende aus den unterschiedlichsten Bereichen die Möglichkeit, für einen Tag die Perspektive zu wechseln und in eine ganz andere Abteilung hineinzuschnuppern. Beispielsweise können sie von der Pflege in die Hygiene, vom Labor in die Diagnostik oder von der Verwaltung in die Gärtnerei wechseln. Dabei geht es vor allem darum, den eigenen Horizont zu erweitern, mehr Verständnis für andere zu entwickeln und sich persönlich weiterzubilden.
Dann gestalte sie in einem Team, das dich wertschätzt und Pflege wirksam macht!
„Alles begann mit dem Gedanken, den „Tag der Pflege“ bedeutsamer zu gestalten als nur mit Kuchen und Waffeln. Inspiriert von einem Film über politische Vorbilder wollte ich die stillen Helden unseres Hauses ins Rampenlicht rücken: die Kolleginnen und Kollegen, die andere mit ihrem Geist begeistern und anstecken.
Um der Idee von vornherein mehr Gewicht zu verleihen, habe ich aus dem „Tag der Pflege“ einen „Monat der Pflege“ gemacht. Ich habe das Projekt initiiert und mit viel persönlichem Einsatz umgesetzt. Bei der Durchführung bin ich in kleinen Schritten vorgegangen: Ich habe gezielt frisch examinierte Kolleginnen und Kollegen angesprochen, in Leitungssitzungen geworben und die Praxisanleiter ins Boot geholt. Um die Teilnahme so einfach wie möglich zu halten, reichten ein Zettel, ein Name und eine kurze Begründung. Anschließend habe ich Interviews geführt, Fotos gemacht und die Ausstellung gestaltet. Aus den zahlreichen Nennungen ist am Ende eine Sammlung von elf beeindruckenden Porträts entstanden.
Die Reaktionen auf die Ausstellung waren überwältigend. Am Ende bin ich sehr stolz drauf, besonders, als ich hörte, dass eines der Vorbilder der Pflege, meine Kollegin Monika, von Patienten wiedererkannt und auf ihr Foto angesprochen wurde. Das hat mich nochmal sehr gefreut und darin bestärkt, dass sich der Aufwand lohnt.
Weil es viel zu schade gewesen wäre, die Bilder danach einfach verschwinden zu lassen, hängen sie jetzt dauerhaft auf Station A5. Sie sind dort ein tägliches, sichtbares Zeichen gelebter Wertschätzung und sollen daran erinnern, dass man auch sehr stolz auf die eigene Arbeit sein kann.“
Manuel sorgt seit 2011 für das Wohl der uns anvertrauten Menschen. Eingestiegen ist er als Gesundheits- und Krankenpfleger im Franziskus Hospital Münster. Nach der Fachweiterbildung „Intensiv- und Anästhesiepflege“, einer Ausbildung zum Praxisanleiter und als Trainee im Pflegemanagement ist er heute Assistent der Pflegedirektion im Maria-Josef-Hospital Greven.
Monika
ist nach ihrer Ausbildung Altenpflegerin und Praxisanleiterin
Bei „Vorbilder der Pflege“ können Mitarbeitende geschätzte Kolleginnen und Kollegen als Vorbilder nominieren und so ihre persönliche Wertschätzung ausdrücken. Dabei geht es vor allem darum, die gegenseitige Wertschätzung zu fördern, den Teamgeist zu stärken und die oft stillen Leistungen im Arbeitsalltag sichtbar zu machen.
Dann gestalte sie in einem Team, das dich wertschätzt und Pflege wirksam macht!